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Rottenmann - Umsätze und Ergebnisse der börsenotierten Computerspiele-Schmiede JoWooD Productions Software sind im dritten Quartal "signifikant unter den budgetierten Zahlen" zurückgeblieben. Der Spielehersteller habe daher Gespräche mit Banken aufgenommen, um die Bereitstellung der notwendigen Liquidität sicherzustellen, teilte das Unternehmen am Donnerstag adhoc mit. Bei Umsatzerlösen von 6,1 Mill. Euro fiel ein EBIT Verlust von 4,1 Mill. Euro "vor Restrukturierungs-Maßnahmen" an. Vergleichszahlen aus dem Vorjahr nannte das Unternehmen vorerst nicht. Gründe dieser Planverfehlung sieht JoWooD im "deutlich unter den Erwartungen liegenden Absatz neu veröffentlichter Titel" sowie in der Verschiebung einiger Spiele-Veröffentlichungen. Nach neun Monaten liegen die Erlöse mit 34,8 Mill. Euro zwar um 27 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres, verfehlten aber die Erwartungen des Unternehmens. "Bereits umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet" Der Spieleproduzent will sich nun wie berichtet auf seine Kernkompetenzen konzentrieren und hat "bereits umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen" eingeleitet. Dadurch wird laut JoWooD ein zusätzlicher Aufwand von "mindestens 20 Mill. Euro" anfallen. Die Veröffentlichung der Quartalszahlen sowie der Bekanntgabe eines Ausblicks aufs vierte Quartal 2002 und das Gesamtjahr 2002 wurde "vorerst verschoben". Ursprünglich war für Donnerstag eine Pressekonferenz angesetzt gewesen. Aufgrund des "bereits bestehenden Auftragseingangs" rechnet JoWooD aber mit höheren Umsätzen im vierten Quartal. (APA) (APA)