Franco Foda (Sturm-Trainer): "Am Ende sind wir der glücklichere Sieger. Im Elferschießen hätte Lewski genauso siegen können. Lewski ist eine gute Mannschaft und hat heute sehr stark gespielt. Sie hatten viele Torchancen, allerdings hatten auch wir in der ersten Hälfte zwei große Möglichkeiten. Das Spiel hatte ein hohes Tempo, es war spannend bis zum Schluss, auch in der Verlängerung ist es hin und hergegangen, es war auf des Messers Schneide." Charles Amoah (Sturm-Spieler): "Im Elfmeterschießen kann immer alles passieren. Ich war überhaupt nicht nervös, am Vormittag haben wir Elfmeterschießen trainiert, da habe ich zwei reingemacht. Ich habe schon vor 60.000 Zuschauern gespielt, die Nervenbelastung durch die Pfiffe der Fans war kein Problem." Heinz Weber (Sturm-Tormann): "In den letzten vier Wochen habe ich viel mit meinem Mentaltrainer gearbeitet. Ich bin jetzt viel ruhiger und sicherer und denke nicht so viel nach. Ich bin super glücklich, das war ausgleichende Gerechtigkeit nach dem Tief. Ein Mal ist man oben, ein Mal ist man unten." Imre Szabics (Sturm-Spieler): "Wir haben es verdient, wir hätten schon während der Verlängerung ein Tor machen können. Aber so war es spannender. Wichtig ist, dass wir weiter sind. Ich wollte unbedingt als Erster schießen, denn ich war auch für das Spiel als erster Elferschütze vorgesehen." Slavoljub Muslin (Lewski-Trainer): "Es war ein Klassespiel beider Mannschaften. Elfmeterschießen ist natürlich eine Nerven- und Glückssache. Einige meiner Spieler waren angeschlagen, so konnte etwa Tschilikow keinen Elfmeter schießen. Sturm hatte heute etwas mehr Glück als wir, Szabics und Masudi haben mir besonders imponiert." (APA)