Wien - Der börsenotierte Mondseer Wasseraufbereiter BWT (Best Water Technology) hat in den ersten neun Monaten 2002 ein leichtes Umsatzplus und Ergebnisminus eingefahren. Während der konsolidierte Konzernumsatz um 2,1 Prozent auf 317,9 Mio. Euro stieg - und damit leicht unter den Analystenprognosen blieb -, ging das Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe um 5 Prozent auf 18,9 Mio. Euro zurück. Die Konsensschätzung der Analysten lag bei 19,8 Mio. Euro. Der Gewinn vor Steuern (EGT) lag mit 15,9 Mio. um 2,4 Prozent unter dem Vorjahreswert, teilte das Unternehmen heute, Freitag, mit. Der Konzernüberschuss fiel mit 10,6 Mio. Euro um 5,8 Prozent höher aus. Für das Gesamtjahr 2002 erwartet die BWT weiterhin nur einen leichten Umsatzanstieg um 2,5 Prozent auf 430 Mio. Euro und das Ergebnis auf Vorjahresniveau. Anfang Oktober hatte der Wasseraufbereiter seine Prognosen für das Geschäftsjahr zurückgenommen, vor allem wegen Umsatzrückgängen bei der britischen Tochter Kennicot und der schlechten Geschäftslage in Deutschland. Großes Augenmerk wird weiterhin auf die Verbesserung des Cash-Flows und damit die Reduktion der Finanzverbindlichkeiten gelegt, hieß es heute weiter. In den ersten drei Quartalen 2002 lag der Cash-Flow aus der Geschäftstätigkeit bei 19,1 Mio. Euro, nach -19,8 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalquote der BWT-Gruppe stieg auf 31,3 Prozent der Bilanzsumme gegenüber 29,1 Prozent im Dezember 2001. Die Investitionen betrugen in den ersten neun Monaten 7,3 Mio. Euro nach 10,6 Mio. Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Mitarbeiter der BWT-Gruppe hat sich im Jahresabstand um 74 auf 2.468 verringert. (APA)