Bregenz - Bei einer Reihe spektakulärer Verkehrsunfälle wurden in Vorarlberg an diesem Wochenende bereits 15 Personen zum Teil schwer verletzt, darunter mehrere Kinder. Allein vier Kinder mussten am Samstag nach einem Auffahrunfall auf der L190 in Lochau mit der Rettung ins Krankenhaus Bregenz eingeliefert werden. Eine 35-jährige Autolenkerin hatte eine rote Ampel zu spät bemerkt und war gegen den Vordermann geprallt. Insgesamt acht Personen und vier Fahrzeuge waren in den Unfall verwickelt. Zwei schwer und mehrere leicht Verletzte sind die Bilanz eines misslungenen Linksabbiegemanövers im Zentrum von Götzis (Bezirk Feldkirch). Der Beifahrer in einem Pkw musste von der Feuerwehr mit der Bergeschere aus dem Wrack geschnitten werden, drei Kinder im Alter zwischen vier und 13 Jahren kamen relativ glimpflich davon. Verletzungen noch unbestimmten Grades erlitten die Insassen zweier Fahrzeuge, die Sonntag früh in Feldkirch-Altenstadt kollidierten. Ein Mercedes war aus noch ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten und gegen einen entgegenkommenden Pkw geprallt. Wie durch ein Wunder unverletzt blieben die drei hilflosen Passagiere eines Pkw, der in der Nacht auf Sonntag etwa 150 Meter weit über eine steil abfallende Wiese in Weiler rutschte und schließlich gegen ein Wohnhaus prallte. Der Lenker hatte sich zuvor in einer scharfen Rechtskurve überschätzt. Am Ende blieb ein großer Haufen Blech: Das Unfallfahrzeug sowie zwei beim Wohnhaus abgestellte Pkw wurden total beschädigt. Die spektakuläre Unfallserie des Wochenendes hatte schon Freitag Abend begonnen. Bei Schlins war eine 19-jährige Autolenkerin auf der Rheintalautobahn ins Schleudern geraten und gegen die Mittelleitschiene geprallt. Ihr Beifahrer wurde aus dem Auto geschleudert und leicht verletzt. In der Nacht auf Samstag wurden zwei Personen schwer verletzt, als ein 38-Jähriger in Röthis auf der L190 über die Fahrbahn geriet und gegen den vorschriftsmäßig an einer Einfahrt angehaltenen Pkw einer 20-Jährigen fuhr. (APA)