Wien - Ein Drittel der unselbstständig Erwerbstätigen in Österreich ist bereits "atypisch beschäftigt" - in erster Linie sind davon Frauen betroffen: Derzeit in Wien bei den Teilzeitbeschäftigten 78 Prozent Frauen - bei den geringfügig Beschäftigten sind 63 Prozent weiblich. Der Wiener Arbeitnehmerförderungsfonds (WAFF) startet daher 2003 eine Informations- und Weiterbildungskampagne, die am Montag von Frauenstadträtin Renate Brauner und Wirtschaftsstadtrat Sepp Rieder präsentiert wurde: "Unser Ziel ist es, diesen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich besser zu qualifizieren und damit die Chance auf ein reguläres Beschäftigungsverhältnis zu öffnen." Der WAFF will nun etwa mit Infoteams in den Bezirken über seine Angebote informieren. (frei/DER STANDARD, Printausgabe, 19.11.2002)