Wien - Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 70.000 Beschäftigten in der heimischen Kreditwirtschaft sind heute, Dienstag, ohne Ergebnis unterbrochen worden. Die nächste Runde findet am 28. November statt, sagte GPA-Chefverhandler und Erste-Bank-Betriebsratschef Günter Benischek zur APA. Angesichts der Ertragslage der heimischen Banken würden die Verhandlungen wie erwartet schwierig verlaufen. Die Gewerkschaft will eine Inflationsabgeltung unter Berücksichtigung des Wirtschaftswachstums. Im Vorjahr waren die Gehälter für die Bankangestellten um durchschnittlich 2,81 Prozent angehoben worden. Die Metaller haben sich heuer auf eine Anhebung der Ist-Löhne um 2,2 Prozent und der Mindestlöhne um 2,3 Prozent geeinigt. Im Handel gibt es ab 2003 eine Anhebung der KV-Löhne um 2,1 Prozent. (APA)