Foto: Rosenbauer
Leonding - Der Feuerwehrausrüster Rosenbauer hat seine Gewinnprognose für 2002 kräftig angehoben. Heuer rechnet das oberösterreichische Unternehmen mit dem "besten Jahr seit Bestehen des Konzerns". Wie Rosenbauer am Donnerstag ad hoc mitteilte, geht der Vorstand - bei einem erwarteten Umsatz von 285 (nach 273,7) Mio. Euro - jetzt von einem Vorsteuerergebnis (EBT) von rund 13 (Vorjahr 5,1) Mio. Euro aus. Bisher hatte Rosenbauer für das Gesamtjahr einen EBT-Gewinn von 11 Mio. Euro angekündigt. In den ersten drei Quartalen 2002 stieg der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 5 Prozent von 192,2 auf 200,9 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) legte von 4,5 auf 12,9 Mio. Euro zu, das EBT von 2,0 auf 9,9 Mio. Euro. Höherer Gewinn Beim Ergebnis nach Steuern wies die Rosenbauer-Gruppe einen mit 5,3 (nach 0,7) Mio. Euro deutlich höheren Gewinn aus. Der Jahresüberschuss wurde mit 2,1 Mio. Euro beziffert, nach den ersten neun Monaten 2001 war noch ein Fehlbetrag von 2,2 Mio. Euro zu Buche gestanden. Der Cash-flow aus dem Ergebnis stieg von 4,2 auf 11,5 Mio. Euro. Begründet werden die besseren Konzernergebnisse unter anderem mit der erfolgreichen Sanierung der deutschen Metz-Gruppe, deutlich niedrigeren Kosten am Hauptstandort Leonding und Serieneffekten aus Großaufträgen. Der Auftragsbestand lag Ende September 2002 mit 257,9 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 194,6 Mio. Euro. Im Rosenbauer-Konzern waren mit Stichtag 30. September 1.245 (Vorjahr 1.290) Mitarbeiter beschäftigt.(APA)