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Turin, 22.11.2002: Massenkundgebungen gegen den Stellenabbau bei der italienischen Autogruppe Fiat

Foto: APA/EPA/Contaldo
Rom - Italien wird von einer Demonstrationswelle überflutet. Nach den Massenkundgebungen gegen den Stellenabbau bei der italienischen Autogruppe Fiat, an der am Freitag in Turin über 200.000 Personen teilgenommen haben, hat die oppositionelle Mitte-Links-Allianz die Italiener am Samstag zu einer neuerlichen Massendemonstration gegen die Regierung aufgerufen. In Mailand und in der süditalienischen Stadt Bari sind Demonstrationen gegen den Budgetvoranschlag der Regierung Berlusconi geplant. Budget soll im Parlament obstruiert werden Zu der Demonstration in Mailand werden rund 150.000 Personen erwartet. Der Protestzug durch die Innenstadt soll von mehreren Spitzenvertretern der Opposition und der Gewerkschaften angeführt werden. Die Opposition zeigte sich diese Woche entschlossen, das Budget 2003 im Parlament zu obstruieren. Das Budget 2003 enthalte nach Angaben der Mitte-Links-Allianz zu wenig Maßnahmen zur Förderung des Südens und des Arbeitsmarktes. Globalisierungsgegner demonstrieren in Cosenza Eine weitere Demonstration ist am Samstag in der süditalienischen Stadt Cosenza geplant. Globalisierungsgegner aus ganz Italien wollen vor dem Sitz des Justizpalasts die Enthaftung der führenden Globalisierungskritiker fordern, die vor einer Woche mit dem Vorwurf der umstürzlerischen Tätigkeit festgenommen worden waren. Zu ihnen zählt auch Francesco Caruso. Er hatte vor zwei Wochen eine Friedensdemonstration in Florenz organisiert, der sich über eine halbe Million Personen angeschlossen hatten. (APA)