Frankfurt/New York - Rapper Sean "P.Diddy" Combs hat sich erschüttert über die Aids-Situation in Afrika gezeigt. Zusammen mit Alicia Keys besichtigte er vor einem Aids-Benefizkonzert verschiedene Einrichtungen für HIV-Kranke in Südafrika. "Da sterben Millionen und Millionen von Menschen, zum großen Teil auch deswegen, weil sie Afrikaner sind.", sagte Combs. Die Medien informierten nicht ausreichend darüber: "Wenn man es erst einmal weiß, ist man fast schon ein Bestandteil dieses Völkermords - wenn man nichts dagegen unternimmt." Keys sagte, sie fühle sich verpflichtet, ihre Popularität auch dafür zu nutzen, junge Leute über Aids und Safe Sex aufzuklären. In Südafrika sind etwa 4,7 Millionen Menschen, rund elf Prozent der Bevölkerung, HIV-positiv - eine der höchsten Infektionsraten weltweit. (APA/AP)