Mit dem umstrittene Lizenzprogramm Software Assurance hat sich Microsoft wenig Freude bei kleinen und mittelständische Unternehmen gemacht. Das erst Ende Juli eingeführt Programm sieht vor, dass Kunden für eine feste Abo-Gebühr automatisch alle neuen Versionen eines Microsoft-Programms in einem bestimmten Zeitraum nutzen können. Verzichtet ein Kunde auf regelmäßige Updates, muss er erheblich mehr für die Software bezahlen. Das Modell war heftig umstritten, sogar Microsoft Österreich veröffentlichte damals eine Stellungsnahme.(Der Webstandard berichtete ) Open Value Nun soll eine neue Lizenz namens Open Value für Unternehmen, die Lizenzen für fünf bis 250 PCs benötigen, geschaffen werden. Dabei werden hohe Anfangsgebühren entfallen, die Bezahlung der Lizenzen für Windows oder Office kann über einen Zeitraum von drei Jahren verteilt werden. Angst vor Konkurrenz Das neue Lizenmodell soll wohl kleine und mittelständische Unternehmen wieder für Microsoft-Produkte begeistern, offenbar fürchtet der Softwaregigant aus Redmond eine Abwanderung der kleinen und mittelständische Unternehmen zu Konkurrenzsystemen. Tatsächlich bestätigte Microsoft-Chef Steve Ballmer Fehler in der neuen Lizenzpolitik. Viele Kunden hatten die neue Lizenzpolitik zum Anlass genommen, nach Alternativen zu suchen.(Der Webstandard berichtete )(red)