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apa/epa/kari

Moskau - Zwei Tage nach dem Fehlstart eines teuren europäischen Kommunikationssatelliten hat eine russische Trägerrakete am Donnerstag zwei Forschungssatelliten erfolgreich ins All gebracht. Die Rakete Kosmos-3M hob um 7.07 Uhr MEZ vom militärischen Startgelände Plessezk in Nordrussland ab und trug die Satelliten auf eine Erdumlaufbahn in etwa 700 Kilometer Höhe, teilten die russischen Raketentruppen nach Angaben der Agentur Interfax mit.

Der etwa neunzig Kilogramm schwere Satellit AlSat-1 soll künftig in einem Katastrophen-Warnsystem für Algerien, Nigeria, Türkei, China, Thailand und Vietnam arbeiten. Zweiter künstlicher Himmelskörper ist die russische Konstruktion "Moschajez", die zum einheimischen Satelliten-Navigationssystem GLONASS gehört.

Der am Dienstag gestartete, 110 Millionen Euro teure europäische Kommunikationssatellit Astra-1K war wegen einer Fehlfunktion der russischen Trägerrakete auf einer viel zu niedrigen Umlaufbahn hängen geblieben. (APA/dpa)