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Wien - Großflächige Ladeneinheiten werden in den Einkaufszentren immer begehrter. Durch die wachsende Bedeutung internationaler Anbieterketten wie Zara oder H&M nimmt die Nachfrage nach Großflächen zu, geht aus der aktuellen Studie von RegioPlan Consulting hervor. Die Zahl der Geschäfte pro Zentrum wird nach Ansicht der Experten abnehmen und ein Konzentrationsprozess auf bestimmte Branchen (z.B. Bekleidung, Body & Beauty etc.) beginnen. Obwohl Österreich mit einer Einkaufszentren-Verkaufsfläche von 17,68 Quadratmeter pro Kopf im Europa-Vergleich bei der Shopping-Center-Dichte im oberen Drittel liegt, ist der Bauboom bei den Shoppingcentern weiter ungebrochen, heißt es in der Untersuchung weiter. Laut RegioPlan sind derzeit 61 Projekte - inklusive Aus- und Umbauten, exklusive Bahnhofsprojekte - in der Pipeline. Die Mehrzahl der Projekte befinden sich in Wien, gefolgt von Niederösterreich und der Steiermark. Ausbau-Pläne Ausbau-Pläne gibt es unter anderem für die Plus City in Wien, die SCS in Vösendorf, das SEP in Gmunden, den City-Park und Shopping-Center West in Graz, die Lugner City oder den Europark in Salzburg. Einige Projekte, wie etwa der geplante Ausbau des Gerngross auf der Wiener Mariahilfer Straße und des ECE in Klagenfurt zeigen laut Studie, dass weiterhin auch in den Innenstädten gebaut wird. An der Rangordnung - nach Größe - der Einkaufszentren in Österreich hat sich kaum etwas verändert: Die SCS ist mit rund 100.000 Quadratmeter Fläche nach wie vor unangefochten die größte Shoppingmall in Österreich und auch Europa. Dahinter folgt auf Platz 2 das Donauzentrum in Wien mit rund 57.000 Quadratmeter und auf Platz 3 die Plus City in Linz mit 46.000 Quadratmeter. Die 100 größten Shopping Zentren Österreichs haben gemeinsam eine Verkaufsfläche von fast 1,43 Mio. Quadratmeter. Um in dem zunehmenden Wettbewerb der Standorte zu punkten, ist laut den RegioPlan-Experten mittlerweile mehr notwendig als ausreichende Parkplätze, angeschlossene Entertainment-Center und entsprechende Verkaufsflächen.(APA)