New York - Der Anschlag von Mombasa in Kenia ist der vorerst letzte in einer Reihe folgenreicher Terroranschläge seit dem 11. September 2001. Die meisten Attentate werden der Terrororganisation El Kaida von Osama Bin Laden zugeschrieben. 11. April 2002: Bei dem Anschlag auf eine Synagoge auf der tunesischen Ferieninsel Djerba sterben 19 Menschen, darunter 14 Deutsche. El Kaida bekennt sich später dazu. 8. Mai: Ein Selbstmordattentäter tötet in Pakistan 15 Menschen, darunter elf französische U-Boot-Spezialisten. Der Mann hatte in Karachi mit einem Auto voller Sprengstoff einen Bus der pakistanischen Marine gerammt. El Kaida gilt als Drahtzieher. 14. Juni: In Karachi sterben zwölf Pakistaner, als ein mit Sprengstoff beladener Transporter vor dem US-Konsulat eine Polizeisperre durchbricht und in die Luft fliegt. Der Anschlag soll von moslemischen Extremistengruppe verübt worden sein, die nach Erkenntnissen des pakistanischen Innenministeriums von dem Terrornetzwerk El Kaida finanziert wird. 2. Oktober: Ein US-Soldat und drei Philippiner werden in der philippinischen Stadt Zamboanga City bei der Detonation eines Sprengkörpers getötet. Unter den Toten ist der Attentäter, der der Terrorgruppe Abu Sayyaf zugerechnet wird. Wenige Tage später wird in Kuwait ein US-Marineinfanterist erschossen. Das Pentagon vermutet El Kaida hinter dem Mord. 6. Oktober: Eine Explosion löst vor der jemenitischen Südküste einen Großbrand auf dem französischen Tanker "Limburg" aus. Ein bulgarisches Besatzungsmitglied kommt ums Leben. Ein mit Sprengstoff beladenes Boot soll den Tanker gerammt haben. Auch in diesem Fall wir El Kaida hinter der Tat vermutet. 12. Oktober: Auf der indonesischen Ferieninsel Bali sterben beim schwersten Anschlag seit dem 11. September mindestens 194 Menschen, überwiegend Urlauber aus Australien. Unter den Opfern sind sechs Deutsche. Ausgeführt wurde das Attentat vermutlich von Mitgliedern der radikalen indonesischen Moslemorganisation Jemaah Islamiyah (JI), die Verbindungen zur El Kaida haben soll. 23. Oktober: Eine Gruppe tschetschenischer Terroristen nimmt in einem Moskauer Musical-Theater etwa 800 Geiseln. Russische Spezialeinheiten beenden das Geiseldrama nach zweieinhalb Tagen. Sie setzen Betäubungsgas ein, stürmen das Theater und erschießen alle 41 Geiselnehmer. Mindestens 129 Geiseln, darunter acht Ausländer, sterben, die meisten von ihnen an den Folgen des eingeatmeten Gases. (APA/dpa)