Laut einem Bericht der britischen Zeitung "The Independent" haben die UNO-Waffeninspektoren im Irak derzeit nicht mit Atom- bzw. Chemiewaffen zu kämpfen, sondern mit den sexuellen Vorlieben einer der entsendeten Kontrollore.Harvey John "Jack" McGeorge, ein Ex-Geheimdienst-Mitarbeiter, der von der US-Regierung für den Job nominiert wurde, hätte zwar kaum Erfahrung was die zu untersuchenden Waffen beträfe, wäre jedoch Experte in unüblichen sexuellen Praktiken. Seine Erfahrung mit Waffen beschränkt sich laut der britischen Zeitung auf Seminare, die McGeorge zum Thema "Chemische und biologische Bewaffnung" zum Preis von $595 pro Kurs anbietet. Wesentlich mehr Erfahrung hat der Kontrollor in Sachen Sado-Maso: Er leitet auch Seminare, bei denen er Kurse über "verschiedene Praktiken mit Messern und Fesseln" anbietet. Er ist auch der Co-Gründer von "Black Rose", einer "pan-sexuellen S&M-Gruppe" sowie der Gründer der "Leather Leadership Conference IN", die Kurse für aktuelle und pontenzielle Führer der sadomasochistischen Leder- und Fetish-Community anbietet. "Ich bin, wer ich bin" McGeorge macht auch kein Hehl aus seinen Vorlieben. Gegenüber der "Washington Post" meinte er: "Ich bin wer ich bin. Ich schäme mich dafür nicht ein bisschen". Er überlege jetzt jedoch seinen Rücktritt von der Irak-Mission. Auch die UNO hofft nun, dass der Mann von selbst zurücktritt. Ein peinlich berührter UN-Vertreter in Bagdad: "Da die UNO Leute von sehr vielen unterschiedlichen Ländern einstellt, können wir nicht über alle Background-Checks durchführen. Mister McGeorge ist aber technisch sehr kompetent. Er kennt sein Gebiet: Waffen". Ein Beamter des irakischen Außenministeriums kritisiert die Rekrutierungspraxis der US-Regierung scharf: "Es ist sehr befremdend, dass die amerikanischen Behörden jemanden wie diesen Herrn schickten. Abgesehen von seinen sexuellen Vorlieben, verfügt er nicht über die akademischen Qualifikationen für dieses komplexe Thema. Wie viele dieser Typen werden sie in der UN-Mission noch einsetzen?" (rasch)