Wien - Die österreichischen Produktionsbetriebe setzten im August 2002 um 3,8 Prozent weniger um als noch im August des Vorjahres. Insgesamt wurden im Sachgüterbereich und in der Baubranche Erlöse von 9,9 Mrd. Euro erwirtschaftet. Die Anzahl der Beschäftigten ging um 3,1 Prozent auf 565.995 Mitarbeiter zurück. Die Unternehmen meldeten Auftragseingänge von 4 Mrd. Euro, was einen deutlichen Minus von 10,9 Prozent gegenüber dem vergangenem Jahr entspricht. Trotzdem erhöhten sich die Auftragsbestände der Unternehmen leicht um 0,2 Prozent auf 18,9 Mrd. Euro, teilt die Statistik Austria am Freitag mit. Lediglich beim Sektor Energieversorgung kam es im August zu einer Umsatzsteigerung von 5,6 Prozent auf 668 Mio. Euro. Deutliche Einbußen erlitten dagegen die Bereiche Mineralölverarbeitung (399 Mio. Euro, minus 17,7 Prozent), Herstellung von Metallerzeugnissen (501 Mio. Euro, minus 9,5 Prozent), Herstellung von Kraftwagen und- teilen (429 Mio. Euro, minus 8,3 Prozent), Maschinenbau (748 Mio. Euro, minus 5,1 Prozent) und die Erzeugung von Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken (953 Mio. Euro, minus 3,3 Prozent). Der Bereich Bauwesen erzielte im August 2002 um 4 Prozent geringere Erlöse von 1,5 Mrd. Euro oder rund 15 Prozent des gesamten österreichischen Produktionswertes. Auch die Zahl der unselbständig Beschäftigten im Bauwesen sank um 3,7 Prozent auf 177.446 Personen. Die Branche verfügt über Auftragsreserven in Höhe von 5,6 Mrd. Euro - um 2,2 Prozent weniger als im Vorjahr. (APA)