... eines GIS-Hausbesuchers ermöglicht wurde, möchte GIS-Geschäftsführer Jürgen Menedetter festhalten, dass die vom Tagebuchverfasser reklamierten schwindligen Ausweis-Papierln der GIS-Außendienstler (siehe dazu: Mitglied wider Willen - Nachdem unlängst ein Mitarbeiter des Gebühren-Informationsdienstes des ORF, kurz GIS, an meiner Tür geläutet hat...) ständig verbessert werden. Außerdem, so Menedetter, "gehe es nicht um Überwachung, sondern um Fairness gegenüber den Gebührenzahlern". Von 435.000 Haderlumpen, die seit April 2000 in ständiger Angst leben und nur noch im Kleiderkasten fernschauen, konnten bis heute 200.000 durch GIS-Aktionen überzeugt werden. 170 "Überzeugungstäter" befinden sich in Österreich auf der Suche nach Menschen, die nach wie vor dazu neigen, immer alles schwarz zu sehen, sobald sie die Glotze anwerfen. Wobei Menedetter auf die Frage nach den gefürchteten "mobilen Peilsendern" des ORF Entwarnung gibt: Selbst die stärksten Geräte würden gerade einmal "zehn Meter weit" schnüffeln können. Puh! Wem die Art der Überzeuger missfällt oder wer bloß Oma gebührentechnisch befreit sehen möchte, der findet unter www.orf-gis.at Informationen oder kann unter 0810/00 10 80 telefonisch aufbegehren. Wobei Aufbegehren dann eben zur Folge haben kann, dass der Chef persönlich nachfragt, ob das eigentlich stimmt, "dass bei Ihnen kein Radio in Betrieb ist". Also bitte, bei meiner Ehr' als "langjähriger" Kunde: Großes Pfadfinderehrenwort! (flu/DER STANDARD; Printausgabe, 30.11./1.12.2002)