Nach zweimaliger Verschiebung und 14 Monate nach Start des weltweit ersten kommerziellen UMTS-Angebots (durch NTT DoCoMo) eröffnet J-Phone am 20. Dezember als letzter japanischer Mobilfunkanbieter sein Netz der dritten Generation (3G). Eine Million Kunden will J-Phone gewinnen, sagt Präsident Darryl Green - ambitioniert angesichts von bisher deutlich weniger als 200.000 Kunden bei NTT DoCoMo. Als Wettbewerbsvorteil wird internationales Roaming geboten, allerdings nur auf GSM-Basis. Das J-Phone-Netz soll bis August 2003 weitgehend geschlossen sein. Das gezeigte NEC-Handy kann Videotelefonate übertragen und erreicht inzwischen eine akzeptable Batterielebensdauer - größte Schwäche bisheriger Angebote.