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Riess-Passer will die FPÖ verlassen, sollte der Gmünder Bezirksobmann Wolfgang Zibusch aus der Partei ausgeschlossen werden

foto: reuters/prammer
Wien - Die frühere Parteiobfrau Susanne Riess-Passer erwägt einen Austritt aus der FPÖ. Dieser Schritt wäre aus ihrer Sicht fällig, sollte der Gmünder Bezirksobmann Wolfgang Zibusch aus der Partei ausgeschlossen werden: "Wie kommt ein grundanständiger, fleißiger Mensch dazu, sich so schäbig behandeln lassen zu müssen. Wenn man mit ihm so umgeht, dann gehe auch ich. Das ist dann nicht mehr meine Partei", so die Vizekanzlerin im "News" zum von der niederösterreichischen Landespartei eingeleiteten Ausschlussverfahren gegen den Bezirkspolitiker. Zibusch, im Zivilberuf Briefträger, ist einer von vier niederösterreichischen Funktionären, die vom Hinauswurf bei den Freiheitlichen bedroht sind. Ihm wurde Kritik an der niederösterreichischen Parteispitze zum Verhängnis, die er für die personellen Turbulenzen in der FPÖ mitverantwortlich gemacht hatte. (APA)