Der Internetpionier bei Audio- und Video-Software, RealNetworks , hat mit dem TV-Unternehmen Starz Encore Group einen Deal über einen Video-On-Demand-Service (VOD) abgeschlossen. Das teilten beide Unternehmen in einer Aussendung mit. Vor allem RealNetworks hofft damit Abonnenten für seinen Service RealOne-SuperPass gewinnen zu können. Wie auch AOL geht das in Seattle ansässige Software-Unternehmen daran, sein Angebot an Unterhaltung auszubauen. Der VOD-Dienst soll trotz einiger skurriler Beschränkungen im Wettbewerb mit Konkurrenten wie MovieLink bestehen. Mehr als 850.000 Abonnenten Zurzeit hat RealOne mehr als 850.000 Abonnenten, die monatlich rund zehn Dollar zahlen. Bisher bietet der Dienst Nachrichten und Sport. Mit dem neuen Unterhaltungsangebot sollen die Abonnenten deutlich erhöht werden. Allerdings sieht der Vertrag mit Starz, einer Tochter von Liberty Media, vor, dass Kunden von RealNetworks auch Starz auf Satellit oder Kabel empfangen können. Dafür ist aber ein weiteres Abo notwendig. Wozu ein Kunde von "Starz On Demand" auch noch RealOne abonnieren soll, ist fragwürdig. Für eine Pauschalgebühr bis zu 100 Filme im Monat RealNetworks setzt jedenfalls darauf, dass der Deal die Verbreitung seiner Software steigert. Das Angebot unterscheide sich von anderen VOD-Services. So bieten die beiden Unternehmen an, für eine Pauschalgebühr bis zu 100 Filme im Monat sehen zu können. Die Filme kann der Kunde zudem so oft er will sehen. Die Videos werden in RealVideo 9 übertragen und können auch am Fernsehgerät angesehen werden. Der Preis für den Service, der sowohl einzeln als auch im Paket mit RealOne ab Frühling 2003 angeboten wird, wurde noch nicht bekannt gegeben. (pte)