Genf - Zwei Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) sind im Süden von Kongo-Brazzaville entführt worden. Das teilte das IKRK am Donnerstag in Genf mit. Sieben bewaffnete Männer hätten einen französischen IKRK-Delegierten und einen lokalen Mitarbeiter am Mittwoch im Dorf Doungou in ihre Gewalt gebracht. Die IKRK-Mitarbeiter untersuchten in der Region die Bedürfnisse von Vertriebenen. Die IKRK-Delegation in Brazzaville stehe in Kontakt mit der Regierung und der Armee, um die Krise so schnell wie möglich zu lösen, hieß es am IKRK-Sitz in Genf. Die humanitäre Organisation verurteilte die Entführung. Sie habe negative Auswirkungen auf die humanitäre Tätigkeit in der Region. (APA/dpa)