Wien - Vom britischen Guardian über die Simbabwer Daily News bis nach Österreich zu STANDARD und Presse: Als Forum für Diskussionen und Ideenaustausch sieht sich der internationale Zeitungsverbund "Project Syndicate" in erster Linie. 170 Qualitätszeitungen aus 92 Ländern mit einer Gesamtauflage von 25 Millionen gehören dazu. Rund die Hälfte stammt aus Europa, die neuesten Zugänge kommen vor allem aus Afrika. Hunderte Kommentare führender Wissenschafter und Intellektuelle werden jedes Jahr in alle Welt verschickt. Ein weiteres Augenmerk legt die von Prag und New York aus agierende Organisation auf die Stärkung der Unabhängigkeit der Medien in postkommunistischen Ländern sowie den Staaten der "Dritten Welt" mittels Trainingsprogrammen. (prie/DER STANDARD, Printausgabe, 9.12.2002)