Der Kongress von Honduras hat einstimmig eine neue Gesetzesvorlage angenommen, die ein generelles Verbot von Computer- und Videospielen mit Gewaltdarstellungen vorsieht. Ab Juni 2003 sollen die entsprechenden Titel aus den Regalen der Händler verschwunden sein. Mit dieser Maßnahme erhoffen sich die Verantwortlichen eine Eindämmung der steigenden Jugendkriminalität.Quake und Doom verboten Unter den verbotenen Titeln finden sich Spiele wie etwa Doom, Quake, Resident Evil, Shadowman, Street Fighter, Turok und Perfect Dark. Wissenschaftliche Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen steigender Kriminalität und Gewaltspielen aufzeigen, fehlen zwar auch in Honduras, dies dürfte aber keinerlei Auswirkungen auf den Gesetzesbeschluss gehabt haben.(red)