Bild nicht mehr verfügbar.

Foto: REUTERS/Dani Cardona

Bild nicht mehr verfügbar.

Panoramaansicht - zur Vergrößerung anklicken

REUTERS/Dani Cardona
Madrid - Spaniens Oberster Gerichtshof hat grünes Licht für die Erweiterung des Prado-Museums in Madrid gegeben. Mit dem am Mittwoch verkündeten Urteil wiesen die Richter die Klage von 200 Anwohnern gegen eines der größten Prestigeprojekte der spanischen Kulturpolitik zurück. Damit kann das auf rund 50 Millionen Euro veranschlagte Bauvorhaben des Architekten Rafael Moneo fortgesetzt werden. Bei dem Projekt wird die Klosterruine der angrenzenden Sankt-Hieronymus-Kirche in das erweiterte Museum einzubezogen. Das Kloster aus dem 17. Jahrhundert wird Stein für Stein abgetragen und nach den Plänen Moneos unter einem von Licht durchflutetem Kubus wieder aufgebaut. Es soll dann neue Räume des Prado beherbergen. Eine von den Anwohnern gegründete Bürgerinitiative wollte dies verhindern und forderte stattdessen die Restaurierung des Klosters in seiner ursprünglichen Form. Die Erweiterung des Prado wurde notwendig, weil Spaniens wichtigste Pinakothek aus allen Nähten platzt. Bislang kann nur ein Bruchteil der 10.000 Kunstwerke gezeigt werden, der Rest ist in Depots untergebracht. (APA/dpa)