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Wenn die Temperatur sinkt, verändert sich der Stoffwechsel der Haut. Die Talgdrüsen arbeiten auf Sparflamme.

Dadurch reduziert sich der natürliche Schutzschild der Haut: Das von den Talgdrüsen ausgeschiedene Fett ("Sebum") legt sich als dünner Film über die Hautoberfläche und wirkt wie ein Siegel. Lässt die Schutzfunktion dieses Hydrolipidfilms nach, wird Feuchtigkeit nicht mehr so gut gespeichert. Die Haut trocknet aus.

Bei trockener Haut ist die oberste Schicht (Hornschicht) brüchig, der Schutz deswegen unvollständig. Schadstoffe können leichter eindringen.

In Kombination von Kälte mit trockener Luft in geheizten Räumen können sich bei falscher oder fehlender Pflege schnell Probleme einstellen: Knitterfalten, fahler Teint, raue oder schuppende Hautpartien. Denn über Geschmeidigkeit und Glätte der Haut entscheidet der Wassergehalt der Hornschicht. Luftbefeuchter können die Luftfeuchtigkeit von 20 auf bis zu 60 Prozent erhöhen. (APA/red)