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Parks erhöhen die Lebensqualität.

Foto: REUTERS/Matt Dunham
London - Senioren in Großstädten leben länger, wenn sie in der Nähe von Parks oder an Alleen wohnen. Zu diesem Ergebnis kommen japanische Wissenschafter in einer Studie an mehr als 3.000 alten Menschen, die jetzt im "Journal of Epidemiology and Community Health" veröffentlicht wurde. Seit 1992 werteten die Forscher regelmäßig die Daten der in den Jahren 1903, 1908, 1913 und 1918 geborenen Senioren aus, von denen 897 zwischen 1992 und 1997 starben. Bei der Untersuchung zeigte sich, dass nicht nur Wohlstand, die Ehe, eine geringe Lärmbelastung oder viel Sonnenlicht in der Wohnung zu längerem Leben führen. Auch die Nähe zu öffentlichen Parks und Alleenstraßen tragen dazu bei. Senioren, die keinen oder nur einen unzureichenden Zugang zu Grünflächen haben, sterben nach Angaben der Wissenschafter in der Regel früher. Die Forscher gehen davon aus, dass Parks ältere Menschen häufiger animieren, sich zu bewegen und aktiv zu bleiben. Auch führe die Begrünung zu einem positiven Gefühl, das sich ebenfalls lebensverlängernd auswirke. (APA/AP)