Einer der Irrtümer in den Personalabteilungen ist: Stress durch zu viel Arbeit ist Hauptverursacher von krankheitsauslösenden psychischen Symptomen - das hat die Unternehmensgruppe health@work herausgefunden.

Bei genauer Untersuchung stellte die Vereinigung von 80 Gesundheitsexperten fest: Nicht nur ein "Zuviel" an Arbeit, sondern auch ein ausgeprägtes Desinteresse (beispielsweise durch Unterforderung oder Kompetenzentzug) und der Mangel an sozialem Feedback kann destruktive Prozesse im Körper auslösen und somit Krankheit verursachen.

Doch Krankheiten seien ein wertvoller Hinweisgeber, der direkt zu den Ursachen und damit behebbaren Mängeln führt, so der Ansatz von health@work. Die Unternehmensgruppe entwickelt Programme zur gezielten Ausschaltung von Störfaktoren im Arbeitsbereich und möchte damit nachweislich und nachhaltig die Produktivität der Mitarbeiter erhöhen. Zu den Kunden zählen unter anderem: AKH Wien, Ikea, OMV AG und Palmers.

Die angewendeten Methoden stützen sich vor allem auf eine ausgewogene Balance der maßgeblichen Aspekte der Arbeit: die Arbeitsbewältigung, das Arbeitsinteresse und die Zusammenarbeit. (stef/DER STANDARD, Printausgabe, 14./15.12.2002)