Tel Aviv/Rom - Israelische und palästinensische Bürgermeister haben sich heimlich in Rom getroffen, um über Auswege aus der andauernden Gewalt zu sprechen. Der aktuelle Online-Dienst der israelischen Tageszeitung "Yediot Aharonot" meldete am Mittwoch, es habe sich um eine Initiative des Peres-Zentrums für Frieden gehandelt. Der Bürgermeister von Rom, Walter Veltroni, habe die Stadtväter der israelischen Städte Ashdod, Rishon-le-Zion und Raanana sowie der palästinensischen Städte Kalkilia, Khan Yunis (Gaza-Streifen) und Nablus eingeladen.

Hintergrund der Gespräche sei, so "Yediot Aharonot", die Überzeugung, ein echter Dialog zwischen den beiden Völkern könne nur "von unten" und nicht auf hoher politischer Ebene beginnen. Aus dem Büro des israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon verlautete, man habe nichts gegen solche Treffen, solange es sich auf palästinensischer Seite nicht um "feindliche Elemente" handle, die den israelischen Repräsentanten eine "Falle stellen" könnten. (APA/dpa)