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London - Mit der Einführung weniger brennbarer Zigaretten will der US-Bundesstaat New York die Zahl der Brandopfer reduzieren. Ein Drittel von ihnen sterbe in Folge eines von Zigaretten verursachten Feuers, berichtet das britische Fachblatt "New Scientist" (Nr. 2374/2375, S. 6). Allein in den USA gebe es jährlich rund 1.000 derartige Todesfälle.

Die Hersteller hätten Zigaretten mit anderen Tabakmischungen, feuerresistenten Zusätzen und neuen Papiersorten schon in den siebziger Jahren entwickelt, aber nie in den Handel gebracht. Der Staat New York wolle zu Jahresbeginn verschiedene Regelungen zur Einführung feuerresistenter Zigaretten vorstellen, berichtet der "New Scientist".

Die Hersteller erhielten danach ein halbes Jahr Zeit, die Vorschriften umzusetzen. Dass es noch keine solchen Zigaretten im Handel gibt, begründeten die Konzerne mit der mangelnden Akzeptanz bei den Verbrauchern. Opferverbände wie die Trauma-Foundation in San Francisco glauben dagegen, dass die Hersteller Entschädigungsansprüche fürchten. Mit der Vermarktung feuerfesterer Zigaretten gäben sie ja zu, weniger sichere Produkte verkauft zu haben, erklärt das Fachblatt. (APA/dpa)