Linz/Wien - Mit einem kräftigen Umsatz- und Ergebnisplus fürs laufende Geschäftsjahr will sich der Weichenhersteller VAE voraussichtlich Anfang 2003 von der Wiener Börse verabschieden. Nach drei Quartalen 2002 steigerte VAE die Umsätze um ein Viertel auf 291,1 Mio. Euro. Das Unternehmen führt die höheren Erlöse auf den Ausbau des westeuropäischen Eisenbahnnetzes und Umsatzsteigerungen in Nordamerika, Australien und Südafrika zurück, wie aus einer VAE-Presseinformation von Freitag hervorgeht.

Wie berichtet soll der Weichenbauer mit seiner Hauptgesellschafterin voestalpine, die ihren VAE-Anteil im Oktober 2002 auf 75,5 Prozent erhöht hatte, verschmolzen werden. Nach früheren Angaben werden die VAE-Kleinaktionäre im Rahmen dieser Umwandlung voraussichtlich Ende Jänner 2003 mit 225,49 Euro je Aktie in bar abgefunden.

Nach drei Quartalen 2002 erhöhte der Weichenbauer den Betriebserfolg (EBIT) um 25,5 Prozent auf 20,0 Mio. Euro, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) konnte um 21 Prozent auf 16,0 Mio. Euro gesteigert werden. Das Unternehmen führt die Ergebnissteigerungen vor allem auf Kosteneinsparungen zurück. Der Periodenerfolg fiel nach neun Monaten mit 8,7 Mio. Euro um 10,9 Prozent höher aus.

Per Ende September 2002 beschäftigte VAE 3.178 Personen. Das entspricht einer Steigerung um 138 Mitarbeiter auf Jahressicht. (APA)