Düsseldorf - Eine lebensbedrohliche Schwächung des Herzmuskels, die chronische Herzinsuffizienz, kann jetzt mit Hilfe eines neuartigen Bluttests früher und leichter als bisher nachgewiesen werden. Der Schweizer Pharmakonzern Roche hat nach eigenen Angaben ein Diagnoseverfahren entwickelt, mit dem ein maßgeblicher Eiweißstoff im Blut bestimmt werden kann.

Auf der Düsseldorfer Fachmesse Medica erklärte der Hersteller, die Konzentration dieser Substanz sei bei Patienten mit einer Herzinsuffizienz deutlich erhöht. Mit dem leicht durchführbaren Labortest könne die Erkrankung, an der in den westlichen Industrienationen etwa sieben Prozent der Gesamtbevölkerung leiden, schon im Anfangsstadium erkannt und erfolgreicher behandelt werden. (APA/AP)