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Foto: EPA/Sergei Chirikov

Moskau - Ein Militäreinsatz gegen den Irak wäre nach den Worten des russischen Außenministers Iwanow gegen "die nationalen Interessen Russlands" gerichtet. Das erklärte Iwanow am Sonntag im Moskauer Fernsehen.

Die "wichtigste Frage" sei, dass der Irak über keine Massenvernichtungswaffen verfüge; "alle anderen Ziele richten sich gegen unsere eigenen Interessen", bemerkte Iwanow, der sich damit auf einen mit militärischen Mitteln erzwungenen Regimewechsel in Bagdad bezog.

Präsident Putin hatte bereits vor mehreren Tagen davor gewarnt, dass es keine Regelung des Irak-Problems außerhalb des Rahmens der Vereinten Nationen geben dürfe. Anlässlich des Besuches des jemenitischen Präsidenten Ali Abdallah Saleh in Moskau hatte Putin am Dienstag erklärt, Russland könnte es nicht hinnehmen, sollten nicht die dem UNO-Sicherheitsrat zur Verfügung stehenden Mechanismen zur Anwendung kommen. (APA/ag.)