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Der Papst beim Weihnachtssegen 2002.

Foto: APA/ANSA/Alessandro Bianchi

Vatikan-Stadt - Papst Johannes Paul II. hat in seiner Weihnachtsbotschaft die Welt zur Vermeidung eines Irak-Konflikts aufgerufen.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche rief die Gläubigen aller Religionen am Mittwoch in Rom auf, "den Frieden aufzurichten: insbesondere im Heiligen Land, um die sinnlose Spirale blinder Gewalt zu stoppen, und im Nahen Osten, um das unheilvolle Flackern eines Konfliktes, der mit dem Einsatz aller vermeidbar ist, auszulöschen."

"Die Finsternis kann sie niemals überwältigen"

"Aus der Grotte von Bethlehem erhebt sich heute der dringende Ruf, dass die Menschheit dem Misstrauen, dem Zweifel und dem Argwohn nicht nachgebe, auch wenn das tragische Phänomen des Terrorismus Unsicherheit und Angst zu verbreiten droht", sagte Johannes Paul vor tausenden Gläubigen, die für den traditionellen Segen Urbi et Orbi (der Stadt und der Welt) auf den Petersplatz gekommen waren. Weihnachten sei ein Fest der Freude. Die Kirche sei "heute vom Licht des Gottessohnes durchflutet: Die Finsternis kann sie niemals überwältigen." (Reuters)