Athen - Vor Griechenland sind am ersten Weihnachtstag fünf illegale Einwanderer ums Leben gekommen. Vier weitere wurden noch vermisst. Ihr sieben Meter langes Schlauchboot kenterte bei Sturm in der Meeresenge zwischen der türkischen Ägäisküste und der griechischen Insel Chios.

Die griechische Küstenwache konnte weitere weitere zwölf überwiegend kurdischer Abstammung aus dem Wasser bergen und in Sicherheit bringen. Dies berichtete der staatliche griechische Rundfunk. Die Küstenwacht nahm einen 44 Jahre alten Griechen wegen mutmaßlichen Menschenschmuggels fest, der sich ebenfalls an Bord des sieben Meter langen Bootes befunden hatte.

Es war bereits das dritte Mal in weniger als einer Woche, dass vor der griechischen Küste Flüchtlinge ertranken. Zuletzt kamen am Dienstag vor Korfu ein vier Jahres altes Mädchen und zwei Männer aus Irak ums Leben. Rund 120 Menschen konnten gerettet werden. Das 20 Meter lange Boot sank in unmittelbarer Strandnähe. (APA/dpa)