Wien - Als Gruppe ist die Raelianer-Sekte in Österreich bis dato noch nicht aufgefallen. Dies erklärte die Beratungsstelle der Erzdiözese Wien für Weltanschauungsfragen und Sekten am Freitag auf Anfrage der APA. Allerdings sei es "nicht auszuschließen", dass sich nach den jüngsten Meldungen über das erste Klonbaby Gruppen zusammen finden.

Via Internet sind die Ideen und Ziele der Sekte sehr leicht zu finden. "Für manche sind sie auch attraktiv", hieß es von den katholischen Experten. Daher sei es auch nicht auszuschließen, dass sich Einzelpersonen damit auseinander gesetzt haben.

Die Idee, weibliche Sektenmitglieder als Mütter für geklonte Babys einzusetzen, ist laut der Beratungsstelle jedenfalls schon seit längerem bekannt. Allerdings sei "zu hoffen, dass die Meldung nicht stimmt", hieß es unter Hinweis auch moralische und theologische Probleme zum Klonen von Menschen. (APA)