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Foto: Reuters/Comas

Gaza - Mehrere zehntausend Palästinenser haben sich am Dienstag im Zentrum von Gaza versammelt, um an den 38. Jahrestag der ersten militärischen Operation der Fatah-Organisation von Präsident Yasser Arafat gegen die israelische Besatzung zu erinnern. Wie ein AFP-Korrespondent berichtete, standen vor dem zentralen Verwaltungsgebäude auch einige hundert bewaffnete Männer, darunter vermummte Mitglieder der militanten Fatah-Splittergruppe "Al-Aksa-Brigaden". Die "Brigaden" sind aus radikalen Fatah-Elementen zusammengesetzt, die sich der Kontrolle durch die politische Fatah-Führung entziehen.

Mitglieder der 1958 im Exil in Kuwait gegründeten Fatah, der stärksten Teilorganisation der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), hatten am 1. Jänner 1965 einen Angriff auf ein israelisches Wasserprojekt verübt. Dieser erste bewaffnete Angriff gilt allgemein als "Geburtsstunde" der Fatah. Arafat wollte sich von seinem belagerten Hauptquartier in Ramallah im Westjordanland aus in einer live übertragenen Rede an die Menge in Gaza richten. (APA)