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Eom Bick auf einen Teil der Stadt Grozny.

REUTERS/Viktor Korotayev

Moskau - Tschetschenische Rebellen haben das Ende der Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in der umkämpften Nordkaukasus-Republik begrüßt. Die Anwesenheit der OSZE-Mitarbeiter habe allein dem "Mythos" gedient, der Krieg werde international überwacht, zitierte die Internet-Seite chechen.org einen Tschetschenen-Kommandanten. Die OSZE-Beobachter seien jedoch in ihrem Sitz im nördlichen Landesteil Nadteretschni "perfekt von allen Tschetschenen getrennt" gewesen und hätten mit diesen nicht in Kontakt treten können.

Russland hatte die Mission am Vortag für beendet erklärt. Ein Fortlaufen der Mission war an unterschiedlichen Auffassungen zwischen Moskau und den übrigen OSZE-Ländern über die Aufgaben der Beobachter gescheitert. Nach dem Willen der russischen Regierung, die den Tschetschenienkonflikt als innere Angelegenheit ansieht, sollte die OSZE lediglich die humanitäre Hilfe koordinieren und sich nicht an der Suche nach einem politischen Ausweg aus dem Konflikt beteiligen. Die westlichen OSZE-Mitglieder wollten die Gesandten hingegen auch einsetzen, um die Wahrung der Menschenrechte durch die russischen Streitkräfte zu überwachen. (APA)