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Eine zerstörte Küche nach der 20 Meter hohen Flutwelle...

Foto: APA/ epa/ Ragonese-Scardino

Rom - Italienische Vulkanologen warnen vor neuen Flutwellen rund um den sizilianischen Inselvulkan Stromboli. Nach Angaben von Experten könnte es bald zu weiteren Explosionen kommen. Glühende Gesteinsmassen könnten vom Berg ins Meer stürzen, was meterhohe Flutwellen verursachen würde, wie jene, die am Montag die Ortschaft Ginostra auf Stromboli stark betroffen hatte, erklärten die Experten.

Experten berichteten, dass die 20 Meter hohe Flutwelle, die am Montag Ginostra betroffen hatte, von zwei Millionen Kubikmetern Steine verursacht worden sei, die nach der heftigen Explosion ins Meer gestürzt waren. Der Vulkan speie weiterhin Lava und Asche.

Weiterhin Besuchsverbot für Touristen

Für Touristen bleibt auch am Donnerstag das Besuchsverbot in Kraft. Auf der Insel bleiben 50 der insgesamt 350 Einwohner, die sich weigerten, die Insel zu verlassen. "Wir sind hier zu Hause, wir wollen die Insel nicht verlassen", betonten der auch für Stromboli zuständige Bürgermeister der Insel Lipari, Mariano Bruno.

Die Bewohner sind vorerst vom Festland isoliert, die Schiffsverbindungen sind wegend des Schlechtwetters unterbrochen.

Verletzter Vorarlberger hat Spital verlassen

Jener 31-jährige Vorarlberger, der wegen der Explosion auf Stromboli am Montag eine schwere Beinverletzung erlitten hat, verließ Donnerstag am Vormittag das Krankenhaus in der sizilianischen Stadt Messina, in das er per Rettungshelikopter gebracht worden war. Der Vorarlberger war mit einigen Freunden auf Stromboli unterwegs gewesen. (APA)