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Foto: APA/ epa/ Wolfgang Langenstrassen

Für Dieter Bohhlen und seine Freundin Estefania begann das neue Jahr unerfreulich gefährlich. In dem Flugzeug, einer kleinen Cessna, mit dem das Paar von Moskau nach Deutschland unterwegs war, brach ein Kabelbrand aus, wie die "Bild"-Zeitung (Donnerstagausgabe) berichtete. Die Maschine musste auf dem Flughafen von Minsk notlanden.

"Noch nie hatte ich so eine furchtbare Todesangst erklärte Bohlen. Nach einem traditionellen Silvesterauftritt in Moskau wollten die beiden um acht Uhr morgens mit einem privaten Jet nach Garmisch-Partenkirchen zum Neujahrsspringen fliegen. Sie waren eine Stunde in der Luft, als ein Kabelbrand im Cockpit einsetzte. Dann ging alles blitzschnell." Die beiden Piloten hätten ihre Sauerstoffmasken aufgesetzt und über Minsk im Blindflug zur Notlandung angesetzt.

Es war alles voll Rauch...

Bohlen sagte weiter: "Es war alles voll Rauch, und es ging rasend schnell nach unten. Ich hielt Estefanias Hand und sagte: Wir sind zu jung zum Sterben." Fünf Minuten mussten die beiden bangen. "Ich war noch nie so erleichtert wie nach der Landung", erklärte Bohlen.

Die "Bild"-Zeitung zitierte den Piloten der Cessna mit den Worten: "Rauch im Cockpit ist so ziemlich das Gefährlichste, was während eines Fluges passieren kann. Wenn das Feuer ausgebrochen wäre, würden wir alle nicht mehr leben." Bohlen und seine 23-jährige Freundin landeten am Mittwochnachmittag wohlbehalten auf dem Hamburger Flughafen. Er sagte dem Blatt weiter: "Wir müssen den Schreck verdauen. Es war der reinste Horror."

Vor acht Jahren hatte Bohlen schon einmal einen gefährlichen Zwischenfall in der Luft überstanden. Beim Flug mit einem Hubschrauber von Sylt nach Hamburg ging plötzlich eine Tür auf. Inzwischen ist Bohlen und seine Freundin überglücklich wieder in Deutschland gelandet. (APA)