Kranjska Gora/Slowenien - Mario Matt fühlt sich vor seinem Comeback im alpinen Ski-Weltcup gut in Schuss. Der Slalom-Weltmeister hat am Samstag noch einmal in Kärnten auf der Turracher Höhe trainiert und übersiedelte anschließend nach Kranjska Gora, wo er am Sonntag im Slalom nach fast einjähriger Verletzungspause ins Renngeschäft zurückkehren wird. "Ich blicke dem Rennen mit viel Optimismus entgegen", erklärte der Tiroler, der zehn Einheiten im Stangenwald hinter sich hat, aber natürlich im Vergleich zu seinen Kollegen noch einigen Trainingsrückstand vorzuweisen hat.

Große Motivation bei Matt

Auch ÖSV-Teamkollege Benjamin Raich traut Matt nach dessen Schulterverletzung gleich in Slowenien eine Top-Platzierung zu und hält die gedämpften Erwartungen von vielen Seiten für Tiefstapelei: "Er ist nämlich sehr gut drauf." Dazu kommt, dass der 23-Jährige erfahrungsgemäß im Rennen noch deutlich zulegen kann und ein echter Wettkampf-Typ ist. "Im Training bin ich noch nie Bestzeit gefahren", meinte Matt, der insgeheim weit mehr möchte, als die von Technik-Trainer Kurt Ehn vorgesehene Qualifikation für den zweiten Durchgang. Kranjska Gora war übrigens auch jener Ort, an dem Matt vor etwas mehr als drei Jahren sein erstes Weltcup-Rennen (Platz 17 im Slalom) absolviert hatte. (APA)