Graz - Mit erfreulichen Besucherzahlen ist das Schauspielhaus Graz in die Saison 2002/2003 - die dritte unter der Direktion von Matthias Fontheim - gestartet: Wie das Theater am Donnerstag mitteilte, konnte die Gesamtauslastung von September bis Dezember um 17 Prozent auf 84 Prozent und die Abonnentenzahlen um 12 Prozent (auf 1153 plus 176 Opern-Kombis) gesteigert werden. Die Probebühne kommt auf 72 und die "Ebene 3" auf 93 Prozent.

"Dieser fulminante Erfolg macht mich glücklich und stolz", freut sich Fontheim, der damit sein Konzept bestätigt sieht. Er war mit seiner Truppe 2000/2001 mit einer Auslastung von 60 Prozent gestartet, 2001/2002 war ein kleiner Zuwachs auf 67 Prozent geglückt. Vergleichszeitraum war auch hier jeweils September bis Dezember.

Auch die Vorverkaufszahlen sind laut Direktion vielversprechend: Die Vorstellungen der laufenden Produktionen "Das weite Land", "Janis Joplin" und "Butterfly Blues" seien bis weit in das Frühjahr hinein beinahe ausgebucht. Positiv beurteilt wird auch das mediale Echo auf die Uraufführung von "Janis Joplin" und die österreichische Erstaufführung von Elfriede Jelineks "Der Tod und das Mädchen I-III" sowie die am 11. Jänner bevorstehende Uraufführung von Henning Mankells "Butterfly Blues". (APA)