Caracas - Nach über vierwöchigem Streik in Venezuela bemüht sich die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) erneut um Vermittlung zwischen Regierung und Opposition. OAS-Generalsekretär Cesar Gaviria, der am Donnerstag in der Hauptstadt Caracas eintraf, wollte nach eigenen Angaben noch am selben Tag eine neue Gesprächsrunde mit Vertretern der linksnationalistischen Regierung und der Opposition beginnen.

Die von Unternehmern, Gewerkschaften, Parteien, den meisten Medien und Teilen der Kirche gebildete Oppositionsbewegung fordert den Rücktritt von Präsident Hugo Chávez oder sofortige Neuwahlen. Sprecher der Opposition wiesen Berichte, wonach die Streikbewegung wegen der zunehmenden Opfer der Bürger und vor allem der kleineren Firmen bereits bröckelt, energisch zurück. "Alle Streikaktionen werden aufrechterhalten", versicherte der Gewerkschaftsführer Manuel Cova am Donnerstag.(APA/dpa)