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Foto: EPA/Stringer

Washington - Die USA bemühen sich um eine Fortsetzung des zum Jahresende ausgelaufenen Tschetschenien-Mandats der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), wie aus dem US-Außenministerium verlautete. Die US-Regierung sei enttäuscht über die Entscheidung Russlands, eine weitere Anwesenheit der für Sicherheitsfragen und Menschenrechte zuständigen Organisation nicht zu genehmigen, hieß es am Donnerstag in Kreisen des Ministeriums. Die USA seien der Ansicht, dass die OSZE auch in Zukunft eine wichtige Rolle für die Verbesserung der Menschenrechtssituation und die wirtschaftliche Entwicklung in der Kaukasus-Republik spielen sollte.

Die russische Armee führt seit Jahren Krieg gegen die Rebellen in Tschetschenien, die nach eigener Darstellung für die Unabhängigkeit von Russland kämpfen. Die OSZE hatte wiederholt die Hausdurchsuchungen russischer Soldaten in Tschetschenien kritisiert. Menschenrechtsorganisationen zufolge werden sie oft mit brutaler Härte ausgeführt. (APA/Reuters)