Nikosia/Athen - In und um die Stützpunkte der USA und Großbritanniens im östlichen Mittelmeer gibt es seit Jahresbeginn intensive militärische Bewegungen. Wie der zypriotische Regierungssprecher Michalis Papapetrou am Freitag bekannt gab, sollen die beiden britischen Stützpunkte auf Zypern für die logistische Unterstützung eines möglichen Irak-Krieges genutzt werden. "Die zypriotische Regierung wurde bereits informiert und hat dem zugestimmt", sagte der Sprecher im Fernsehen.

Nach Berichten des zypriotischen Rundfunks sind bereits auf dem Flughafen des Stützpunktes Akrotiri nahe der zyprischen Hafenstadt Limasol mehrere schwere britische Transportmaschinen gelandet, die zusätzliches Personal, Munition und Hubschrauber nach Zypern brachten.

Wie die griechische Presse am Freitag berichtete, liegt der amerikanische Flugzeugträger "Harry S. Truman" in der Bucht von Souda auf Kreta. Der Stützpunkt ist der größte im östlichen Mittelmeer und gilt als letzter Stopp vor einer möglichen Reise durch den Suez-Kanal zum Roten Meer. Rund um die Bucht von Souda seien die Sicherheitsmaßnahmen der griechischen Kriegsmarine und der US-Marine verstärkt worden, hieß es.(APA/dpa)