Wien - Der Urlauberschichtwechsel hat am Samstag wie erwartet für Behinderungen auf den Straßen gesorgt. Vor allem in Westösterreich machte sich der Reiseverkehr in und aus den Skiregionen stark bemerkbar.

Die Autos kamen laut ÖAMTC vor allem auf der Verbindung über den Fernpass (B 179) im gesamten Verlauf zeitweise zum Stillstand. Vor dem Grenztunnel bei Füssen auf bayerischem Gebiet wurden die Fahrzeuge nur blockweise in beiden Richtungen abgefertigt. Überlastet war auch die Mieminger Straße (B 189) zwischen Imst und Nassereith.

Starken Rückreiseverkehr gab es weiters auf der Verbindung von Kufstein nach Rosenheim. Ab Kufstein/Süd (A 12) und in Folge bis zum Inntaldreieck bei Rosenheim (A 93 in Bayern) krochen die Blechschlangen zeitweise nur im Schritttempo. Äußerst zäher Verkehrsablauf wurde aus dem Zillertal gemeldet. Zwischen Mayrhofen und Strass im Zillertal war die B 169 abschnittsweise total überlastet. Ebenso brauchten die Autofahrer auf der Loferer Straße (B 178) zwischen St. Johann und Söll in Fahrtrichtung Wörgl viel Geduld.

In Vorarlberg waren Verzögerungen auf der Rheintal Autobahn (A 14) vor dem Amberg Tunnel bei Feldkirch sowie vor dem Pfänder Tunnel bei Bregenz, jeweils in Fahrtrichtung Deutschland, einzuplanen. Im Bundesland Salzburg wurde starker Verkehr auf der Pinzgauer Straße (B 311) zwischen Lend und der Autobahnauffahrt Bischofshofen auf die Tauernautobahn (A 10) in Fahrtrichtung Salzburg verzeichnet. Auf der Tauernautobahn selbst war ein Weiterkommen ab Bischofshofen bis Salzburg in Richtung Norden nur langsam möglich.

Schneefall führte auf den Bergstraßen in Westösterreich zu teils winterlichen Fahrbedingungen. Nach Angaben des ÖAMTC waren unter anderem die Arlberg Passstraße (B 197) zwischen St. Anton und Stuben sowie die Zufahrt zu den Wintersportorten nach Zürs und Lech über den Flexenpass (B 198) nur mit Ketten befahrbar. (APA)