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San Francisco - Seit genau 20 Jahren strömt aus dem Kilauea Vulkan auf Hawaii, einem der aktivsten Vulkane der Welt, ununterbrochen Lava aus. Nach US-Medienberichten vom Freitag (Ortszeit) feierten zahlreiche Inselbewohner und Lava-Fans den Jahrestag der andauernden letzten Eruption, die am 3. Jänner 1983 begann.

Seither hat der ständige Nachschub von vulkanischem Material an der Südküste von Hawaii über 200 Hektar Neuland geschaffen. Der mächtige Strom zerstörte im Laufe der Jahrzehnte eine kleine Ortschaft mit 200 Gebäuden und formte einen 300 Meter hohen Lavakegel.

Die Eruptionen und Lavaformationen locken täglich Tausende von Besuchern in den Vulkan-Nationalpark. Häufig können sich die Touristen nach einer Wanderung über die erkaltete Lava dem glühenden Gestein nähern. Eine riesige Dampfwolke an der Stelle, wo die heiße Lava ins Meer fließt, ist aus vielen Kilometern Entfernung zu sehen. Im vergangenen Jahrhundert soll Kilauea über 50 Mal ausgebrochen sein. Die jüngste Eruption habe die bisher größte Menge Lava aus dem Krater befördert, heißt es.

Ungeachtet der vulkanischen Aktivität haben sich in den vergangenen Jahren rund 3000 Menschen am Rande des Berges in der Ortschaft Volcano niedergelassen. Ein Fotograf, der die Webseite www.lavajunkie.com betreibt, dokumentiert regelmäßig das Naturspektakel. (APA/dpa)