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Foto: REUTERS/Mario Laporta

Athen - Zwei Flüchtlinge sind am Samstag durch Minen getötet worden, als sie versuchten, illegal über die griechisch-türkische Grenze zu gelangen. Ein weiterer Flüchtling aus dem ostafrikanischen Burundi wurde schwer verletzt, wie die griechische Armee mitteilte. Nachdem sie den Grenzfluss überquert hatten, seien die Männer auf eine Mine getreten.

Nach offiziellen Angaben wurden seit 1996 mehr als 35 Menschen durch griechische Minen getötet. Das Parlament in Athen ratifizierte zwar im März die Konvention von Ottawa gegen Anti-Personen-Minen. Griechenland will die Vereinbarung jedoch nur umsetzen, wenn auch der Nachbar Türkei gemäß einem bilateralen Abkommen von 2001 auf Minen verzichtet. (APA)