Niamey/Kairo/Buenos Aires - Drei italienische Touristen sind in Niger von einer Landmine getötet worden. Der Jeep der Touristen fuhr in der Nähe der algerischen Grenze auf die Mine auf, wie ein Beamter des italienischen Außenministeriums am Samstag in Rom erklärte. Die Urlauber befanden sich am Freitag in einem Konvoi aus drei Fahrzeugen auf dem Weg in eine Wüstenregion nahe der Grenze zu Tschad. In der Gegend kam es von 1990 bis 1998 zu Kämpfen mit den Volksgruppen der Touareg und der Toubou. Beim Frontalzusammenstoß eines Kleinbusses mit einem Taxi sind auf der ägyptischen Halbinsel Sinai acht Menschen ums Leben gekommen. Bei den Toten handelte es sich nach Polizeiangaben um sieben russische Touristen im Alter von sieben bis 39 Jahren und den Taxifahrer. 14 weitere Menschen wurden bei dem Unfall am Samstagabend verletzt. Die Russen befanden sich mit zwölf weiteren Touristen - darunter Briten und Niederländer - auf dem Weg vom Badeort Sharm el Sheikh nach Dahab. Sie wurden ebenso wie ihr einheimischer Reiseführer und der Fahrer des Kleinbusses verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Die Unfallursache war zunächst nicht bekannt. (APA/AP)