Kabul - Im Nordosten Afghanistans sind 40.000 Kinder von Keuchhusten bedroht. Mitarbeiter der UNO-Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des afghanischen Gesundheitsministeriums flogen mit Impfstoffen nach Darwas in der Provinz Badachschan, wie die WHO am Sonntag mitteilte.

Bis Sonntag seien 151 Patienten in einer Notfallklinik behandelt worden. Erst im November waren in der Stadt Chawan in derselben Provinz 61 Kinder an Keuchhusten gestorben.

Keuchhusten ist eine hochansteckende Krankheit, die zu wochenlangem schweren Husten führen kann. Besonders bei unterernährten Kindern, die nicht geimpft sind, könne die Krankheit zum Tod führen, teilte die WHO mit. Keuchhusten kann mit Antibiotika behandelt werden. (APA/AP)