Wien - Ein bulgarischer Staatsbürger ist bei einem schweren Unfall im burgenländischen Abschnitt der Südautobahn (A2) Sonntag abend ums Leben gekommen. Zwölf Personen wurden verletzt, mindestens zwei davon schwer, als ein bulgarischer Kleinbus und zwei österreichische Pkw kollidierten. Das Unglück ereignete sich nahe der Raststation Loipersdorf in Fahrtrichtung Graz, wie die Autofahrerclubs ÖAMTC und ARBÖ sowie das Rote Kreuz mitteilten.

Vier der Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser in Oberwart und Hartberg gebracht. Die Unfallursache war zunächst unklar, zum Zeitpunkt der Kollision - kurz vor 19.00 Uhr - herrschten keine widrigen Umstände wie Nebel oder Glatteis. Die betroffene Richtungsfahrbahn der A2 musste gesperrt werden, der Verkehr wurde weitläufig über die Wechselbundesstraße B54 umgeleitet. Kilometerlange Staus waren die Folge. Ein Ende der Sperre war in den Abendstunden nicht absehbar, die Aufräumarbeiten waren noch im Gange.

In dem verunglückten bulgarischen Kleinbus befanden sich den Angaben zufolge zehn Personen. Einer der Insassen wurde bei dem Unglück getötet, die anderen - bis auf einen Schwerverletzten - überstanden den Unfall mit relativ leichten Blessuren, hieß es. Eines der österreichischen Fahrzeuge hatte ein Grazer Kennzeichen, die Herkunft des zweiten Fahrzeuges war vorerst nicht bekannt. In den österreichischen Pkw wurde eine Person schwer verletzt, zwei weitere unbestimmten Grades. (APA)