Brsibane - Ein australisches Gericht hat einer Frau untersagt, das Gewebe ihres tödlich verunglückten Verlobten für eine künstliche Befruchtung zu verwenden. Das Oberste Gericht des australischen Gliedstaates Queensland wies am Montag das Ersuchen der Frau mit der Begründung ab, es sei nicht zuständig. Dies gehe aus dem Urteil des bisher einzigen vergleichbaren Verfahrens hervor. Selbst wenn das Gericht die Entscheidungsbefugnis hätte, hätte es trotz aller Fortschritte in der Reproduktionstechnik wahrscheinlich nicht zugestimmt, sagte Richter John Muir.

Der 29-jährige Verlobte war vergangene Woche bei einem Fahrradausflug in einem Nationalpark von einem Abhang gestürzt und tödlich verunglückt. (APA)